Gert Heidenreich

Sprecher, Schriftsteller, Journalist, Autor, Übersetzer, Drehbuchautor

© Isolde Ohlbaum

„Das gigantische Werk dieses Freiheitsvorkämpfers der Kunst“ (FAZ) umfasst zahlreiche Romane, Erzählungen, Gedichtbände, Essays und Filmdrehbücher.

Referenzen

Er wurde unter anderem mit dem Marie-Luise Fleißer Preis und dem Münchener Literaturpreis ausgezeichnet, für Drehbücher erhielt er Grimme-Preise 1986 und 2016, zusammen mit Edgar Reitz den Bayerischer Filmpreis 2013 und den Deutschen Filmpreis in Gold 2014. Der Marler Menschenrechtspreis von Amnesty International wurde ihm 2017 verliehen. Als „Bester Interpret“ erhielt er 2019 den Deutschen Hörbuchpreis.

Hörproben

Der Hobbit
J.R.R. Tolkien

Narziß und Goldmund
Hermann Hesse

Der Herr der Ringe – Die zwei Türme
J.R.R. Tolkien

Der Herr der Ringe – Die Wiederkehr des Königs
J.R.R. Tolkien

Der Name der Rose
Umberto Eco

Momo
Michael Ende

DIE ANDERE HEIMAT
Gert Heidenreich

Herr Glück
J.R.R. Tolkien

© Isolde Ohlbaum

Profil

Gert Heidenreich wurde in Eberswalde geboren und wuchs in Darmstadt auf. Studium der Literaturwissenschaft in München. Seit 1968 publizierte er Essays, Reiseberichte und Theaterstücke, Romane, Lyrikbände und Erzählungen.
Seit 1972 ist er Sprecher für Medien und Hörbücher. Der „sprechende Schriftsteller“ (Magazin BÜCHER) ist eine der bekanntesten Hörbuch-Stimmen Deutschlands. Er hat neben seinen eigenen Romanen u.a. Der Name der Rose und Der Friedhof in Prag von Umberto Eco eingelesen; Die Unendliche Geschichte und Momo von Michael Ende; Herr der Ringe II und III, Der Hobbit und weitere Bücher von J.R. Tolkien; die meisten Romane von Martin Suter; dazu Titel von Raymond Chandler, Georges Simenon, Patricia Highsmith, Scott Fitzgerald, Vargas Llosa und Salman Rushdie. Für seine Aufnahme des weltberühmten Romans Was vom Tage übrig blieb von Kazuo Ishiguro erhielt er 2019 den Deutschen Hörbuchpreis als „Bester Interpret“.

Als Autor wurde er unter anderem mit dem Marie-Luise Fleißer Preis und dem Münchener Literaturpreis ausgezeichnet. „Das gigantische Werk dieses Freiheitsvorkämpfers der Kunst“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) umfasst neben Prosa und Lyrik zahlreiche politische Essays. Für seine Filmdrehbücher erhielt er Grimme-Preise 1986 und 2016, zusammen mit Edgar Reitz den Bayerischen Filmpreis 2013 und den Deutschen Filmpreis in Gold 2014.

Heidenreich betont in Interviews immer wieder, dass für Ihn „Sprache in erster Linie gesprochene Sprache ist. Ich schreibe auch laut, überprüfe anhand des gesprochenen Satzes, ob er so gebaut ist, wie ich will. Meine beiden Berufe gehören in mir unmittelbar zusammen.“ 2025 nannte ihn die FAZ einen „wortmächtigen Wortmaler“.
Gert Heidenreich wohnt mit seiner Frau, der Familientherapeutin und Autorin Gisela Heidenreich, in der Nähe von München und in der Normandie. Er ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
Sein Sohn Julian Heidenreich ist Komponist für Film-, Fernsehen- und Hörbuch-Produktionen und lebt in Berlin.

Weitere Infos finden Sie hier: www.gert-heidenreich.com